Abschluss Europareise

Vanlife Blog 

Wahnsinn, es ist nun 2 Jahre her, als wir uns entschieden haben unsere Europareise abzubrechen, dabei haben wir uns so ins Reisen verliebt. Aber alles muss irgendwann mal ein Ende haben, auch wenn unser Ende deutlich früher kam als erwartet, dank Corona. Aber trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, einen Rückblick von unserer Reise auf unserem Vanlife Blog zu schreiben und ein Video dazu zu erstellen. Ob ihr es mir glaubt oder nicht, ich habe dieses Video etwas über ein Jahr geschnitten, zum einen, weil es irgendwie ein wenig weggetan hat und zum anderen, weil es viele Schwierigkeiten in der kompletten Zeit gab. Merle und ich denken gerne an all die Erlebnisse zurück, die wir auf unserer Europareise Route erlebt haben. Aber es wird ja nicht umsonst gesagt, der Anfang ist das Ende und das Ende ist der Anfang von neuen. So war es auch bei uns, denn wir haben uns hingesetzt und überlegt, was wir uns für unsere Zukunft vorstellen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir nochmal als vanlifer für drei Jahre durchstarten möchten, nur dieses Mal soll es wirklich eine Weltreise werden und in diesen Vorbereitungen stecken wir nun voll drinnen. Aber darum soll es hier erstmal nicht gehen, sondern um unsere vergangene Europareise, wo viele von euch uns begleitet und tatkräftig unterstützt haben.

Ich am Covao dos Conchos im Wasser
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Der Start unseres Vanlife Blogs und unserer Reisen

Begonnen hat alles bei uns im Schlafzimmer, als ich auf YouTube rumgestöbert habe und ich auf die Schnapsidee kam einen Transporter zu kaufen und Vanlifer zu werden. Mit nicht allzu vielen Erwartungen zeigte ich Merle ein Video, wo Leute Ihren eigenen Transporter ausgebaut haben. Zu meinem Erschrecken war Merle sofort Feuer und Flamme. Nur eine Woche später haben wir uns einen gebrauchten Transporter (Fiat Ducato) gekauft. Genauso schnell saß ich bei meinem Chef und habe mit ihm besprochen, die Stunden vorzuarbeiten. Jetzt gab es nur noch ein Problem, wir hatten beide keine handwerkliche Erfahrung. Aber dank YouTube und solchen  Vanlife Blogs, habe wir es sehr gut hinbekommen.

Wir suchen besondere Reiseziele

Der Tag des Starts näherte sich und wir haben uns dazu entschieden, die Wohnung aufzugeben. Also mussten wir all unsere Sachen einlagern und die Wohnung renovieren, da wir Orange und Grüne Wände hatten. Ohne unsere Freunde hätten wir dies nie pünktlich geschafft, der letzte Pinselstrich würde 5 min bevor die Maklerin kam gemacht. Die Übergabe verlief dann reibungslos und wir stiegen in den Transporter. Das war vielleicht ein komisches Gefühl, denn wir haben bis jetzt noch nie in dem Transporter übernachtet. Nun stellte sich die erste Frage, wo wollen wir hin und wie finden wir ein Ort wo wir übernachten können. Wir waren im ersten Moment so unfassbar Planlos, da wir zwar lange darauf hingearbeitet haben, aber auch s im Stress waren, dass wir uns keine Gedanken machen konnten wie es nach der Wohnungsübergabe weitergeht. Nach einiger Zeit haben wir dann einen Ort herausgesucht, wo wir hin wollten. Aber nach weniger als einer halben Stunde Fahrt holte uns dann die Müdigkeit der letzten Tage ein. So schaften wir es nur zur nächstgelegenen Raststätte. Ursprünglich wollten wir nur für ca. eine Stunde ruhen, daraus wurde aber nichts. Das nächste Mal, wo wir die Augen aufmachten, war dann schon der nächste Tag. Als wir dann unser erstes Reiseziel erreicht haben, mussten wir nochmal ausmisten, denn wir hatten viel zu viele Sachen dabei. An diesem Tag würde mir dann leider auch einer meiner beiden Krücken geklaut, zu diesem Zeitpunkt lief ich noch auf Krücken, da ich mir das Knie verdreht hatte. Nach einigen Tagen und mehrfachen Rum räumen, waren wir dann auch endlich bereit unsere Europareiseroute anzutreten.

Merle am Sonnenuntergang in Spanien bei unserer Europareise.
Ich liege im Transporter und schaue aufs meer

Die Verabschiedung – Beginn der Europareiseroute

Es war so weit, wir verabschiedeten uns bei unseren Eltern und Freunden und Verwandten. Dies war schwieriger als gedacht, aber die Sehnsucht besondere Reiseziele zu finden, war größer. Wir starteten in Dänemark, wo wir aber nur wenige Tage für die Verabschiedung von Merles Eltern wahren und fuhren dann Richtung Niederlande, Deutschland, Spanien und Portugal.

Die Niederlande

Es hatte nicht lange gedauert, da waren wir dann auch schon in den Niederlanden. Ich weiß noch genau wie schrecklich die allererste Nacht in den Niederlanden war, ich wollte meine Drohnenakkus aufladen und das Licht im Transporter flackerte, also habe ich mich den halben Tag und die halbe Nacht auf Fehlersuche gemacht. Dabei standen wir an einem wunderschönen Gewässer. Eigentlich ein wahnsinnig schöner erster Ort zum Übernachten. Leider waren während der Suche nach dem Fehler im Kofferraum (Dort war die Elektrik) alle Türen auf und das Licht im Camper, war natürlich auch an um zu sehen, ob ich den Fehler gefunden habe. Dies hat natürlich massiv viele Mücken angelockt und es war so unfassbar laut im Camper, weil alles summte. Kurz vor 24:00 Uhr ist dann unsere Stimmung endgültig gekippt. Wir wollten nur noch in ein Hotel. Nachdem wir uns dann beruhigt hatten, entschieden wir und das Problem, Problem sein zu lassen und begannen damit, die Mücken im Innenraum zu entfernen, dabei zog Merle dann auch das Ladekabel für unsere Akkus unserer Drohnen und plötzlich hörte das Licht auf zu flackern. Ich saß mehrere Stunden daran und Merle kommt einmal ins Auto, zieht ein Kabel und behebt das Problem. Ich denke, deshalb wird unsere erste Nacht in den Niederlanden niemals in Vergessenheit geraten. Spätestens jetzt war der Punkt, wo wir als Vanlifer endlich angekommen sind. Wir fuhren eine ganze Zeit durch die Niederlande ohne eine genaue Route, wir wussten nur, dass wir immer am Wasser entlang fahren wollten. Es war eine wahnsinnig schöne Zeit, den die Niederlande hat extrem viel zu bieten. Unter anderem war ich auf einem Dach in Amsterdam Schaukeln und Merle war das allererste Mal in Ihrem Leben Wattwandern. Aber irgendwann, waren wir dann auf der anderen Seite der Niederlande angekommen. Wir entschieden uns, von dort aus nach Deutschland reinzufahren, um ein paar Tage eine Freundin von Merle in Bingen zu besuchen. Im Anschluss ging es dann weiter nach Frankreich.

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A’DAM Lookout Schaukel
Le Mont-Saint-Michel
Eifelturm

Europareise Route – Frankreich

Frankreich ist ein unsfassbar großes land, deshalb haben wir wirklich viel Zeit dort verbracht. Aber unsere europareise route hat te sich nicht verändert. Wir wollten erstmal wieder Richtung Meer fahren. Und dann immer der Küste entlang. Auch in Frankreich haben wir so einige spannende Dinge erlebt. Zum einen hatte unser Vanlife Blog / Tagebuch auf Instagram viele neue leute angelockt, zum anderen durften wir erfahren,, wie es ist wenn der Transporter nicht mehr anspringt. Es hatte sich unfassbar schnell jemand auf instagram gefunden, der uns helfen wollte und es auch geschaft hat. Es stellte sich heraus, das unser Anlasser defekt war. Zum Glück konnte man diesen Starten indem man beim Anmachen des Transporters mit einem Hammer auf den Anlasser gehauen hat. Nun war der Punkt, wo es sich das erste mal gerecht hatte ohne ersparnisse zu fahren, denn wir Brauchten eine Werkstatt und diese war nicht gerade Billig. Nachdem der Anlasser dann getauscht war, ging unsere Europareise endlich weiter. Deutlich später, lernten wir dann 2 Wirklich tolle leute kennen, die Mitlerweile gute Freunde sind und auch bei unserer Hochzeit, 2023 dabei sind. Niklas und Hannha haben zu diesem Zeitpunkt sich ein Wohnmobiel gemietet und für zwei Wochen Urlaub in Frankreich gemacht. Diese haben wir dann fast komplett zusammen verbracht. Außerdem habe ich in Frankreich das erste mal muscheln gesammelt und Selber zubereitet. Frakreich war schon ein sehr schönes land mit vielen höhen und Tiefen.

Europareise Route – Spanien

 

Spanien war unser nächstes Ziel auf unserer Europareise. Auch hier sind unfassbar viele Dinge passiert, z. B. habe ich am ersten Tag fast unseren Transporter auf die Seite gelegt, weil ich unbedingt die Geländegängigkeit testen musste, um zu meinem Wunschschlafplatz zu kommen, dieser war leider nicht mal schön. Aber ich kann mich noch genau daran erinnern, wie es im Wohnraum gescheppert hatte, wie wir den Berg hinuntergefahren sind. Unser komplettes Equipment aus den Schränken hatte sich selbständig gemacht und im Wohnraum verteilt. Später auf der Reise hatte dann auch noch der neue Anlasser im Stich gelassen. Ab da an haben wir den Camper mit dem Hammer gestartet. In Spanien musste auch die Außenwand unseres Transporters leiden, da wir zu unserem Bedauern festgestellt hatten, dass nicht alle Wege und Straßen breit genug für einen Transporter sind. So haben wir uns leider in zwei Mauern eingekeilt gehabt.

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Europareise Route – Portugal

Leider unser letztes Land auf unserer Reise als Vanlifer. Langsam holte uns Covid ein und auch wir bekamen immer mehr Schwierigkeiten zu reisen. Denn in Portugal gab es die ersten Lockdowns. Aber auch diese Situationen nutzten wir zu unserem Vorteil. Wir hatten uns über Instagram mit zwei anderen Vanlifer Pärchen kurzgeschlossen und unser gemeinsames Lockdown-Camp aufgeschlagen. Wir waren eine ganze Zeit mit den zusammen unterwegs. In Portugal musste auch unser Camper abgeschleppt werden, weil er nicht mehr anging und noch eine ganze Menge mehr. Einen Ort, den ich in Portugal auch niemals vergessen werde, war der Ort Covao dos Conchos. Dort ist ein Stausee mit einem großen Loch in der Mitte des Sees. Dieser fungierte als Überlauf, war aber unfassbar spannend.

Abschluss der Europareise Route

Es war eine unfassbar schöne Zeit, wo viele uns von euch auch unterstützt haben. Wir haben so viel erlebt und auch so viel gesehen. Doch alles hat irgendwann ein Ende. Und als Corona immer mehr wurde, entschieden wir uns, die Europareise abzubrechen. Denn in allen Ländern gab es Lockdowns und wir hatten leider nicht mehr die Möglichkeit uns so frei zu bewegen, wie wir es gerne gehabt hätten. Aber wir haben auch schon neue Ziele, über die wir hie auf dem Vanlife Blog berichten und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja schon bald irgendwo in der Welt.

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Europareise Tag 32 – Kochen Kochen Kochen

Tag 32:
Heute war ein sehr schöner Tag, wir sind aufgestanden und ca. 1 Stunde gefahren. Kurz vor unserem Ziel, waren wir dann noch einkaufen, in einem super überteuerten Supermarkt. Aber wir haben schon gehört, dass, seit Corona, die Preise hier stark angestiegen sind. Im Anschluss sind wir in einen kleinen Wald am Fluss gefahren und haben dort den Tag verbracht. Zu meinem Bedauern gab es dort gar keinen Empfang. Dort haben wir dann unseren neuen Duch oven ausprobiert und ich habe ein paar Aufnahmen mit der Drohne gemacht. Merle hat eine ganze Menge gelesen und am Abend, haben wir dann nochmal geduscht.
Jetzt sind wir zu unserem Schlafplatz gefahren und morgen gehts nach Paris rein.

Europareise Tag 30 – Immer wieder dieses Stromproblem

Unsere erste Nacht in Frankreich, haben wir sehr gut überstanden. Der Tag fing eigentlich auch sehr schön an, wir sind spazieren gegangen und haben uns einen schönen neuen Stellplatz rausgesucht. Doch als wir dann wieder losfahren wollten und ich den Zündschlüssel rumdrehte: nicht, erneuter Versuch und wieder nichts. Dass unser Stromproblem immer noch nicht behoben war, wusste ich, aber, dass jetzt auch unsere Hauptbatterie betroffen war, nervte mich extrem. Also habe ich mal wieder den ganzen Kofferraum leer gemacht und am Strom gebastelt und die beiden Batterien überbrückt. Im Anschluss habe ich unser Trennrelease ausgebaut. Vielleicht ist dies ja der Übeltäter, mal schauen. 2 Stunden später sind wir dann endlich an unserm neuen Stellplatz angekommen. Siehe Foto. Hier sind wir dann noch ein wenig die Gegend besichtigen gewesen und haben uns Sandwiches gemacht. Jetzt werden wir noch ein wenig Netflix schauen und uns entspannen.

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Europareise Tag 24 – schöner Tag bei Freunden

Tag 24:

Heute Morgen sind wir gegen 10 Uhr in Bingen aufgestanden, haben dann gefrühstückt. Im Anschluss haben wir eine Freundin und ihre Familie besucht. Dort haben wir ein wirklich schöner Tag verbracht und haben sehr lecker gerillt. Fegen Nachmittag sind wir dann noch in den Pool gegangen und haben später noch leckeren Zuchinikuchen gegessen.
Vielen Dank dafür @stellina_bc und Ihrer Familie. (Merle übt auch gerade fleißig Spanisch, aber pssst! ) Wir werden jetzt noch ein paar Tage hierbleiben, aber ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Dieses Foto ist auf dem Weg nach Bingen entstanden.

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